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Kopf hinhalten

Gesichtsmaske aus Holz und ein buntes Tuch verhüllen ein Kind, das vor einem Baum steht

Eine gefällte Esche gab Anlass für das Kunstprojekt „Entwurzelt“. Mitten im Baum wurden beim Sägen Granatsplitter aus dem zweiten Weltkrieg sichtbar. Der Fund bewegte die Kinder und Jugendlichen, sich mit der Frage nach der Überwindung von Verletzungen auseinanderzusetzen. Dies inspirierte den Holzkünstler Klaus Simon zu dem Projekt „Kopf hinhalten“.

Klaus Simon gelang es in der ihm eigenen Art des künstlerischen Arbeitens aus dem geschädigten Grundstoff Neues zu schaffen. Unter seiner Anleitung fertigten die Kinder und Jugendlichen aus den Holzsegmenten des Baumes Gesichtsmasken nach eigenen Vorstellungen. Damit konnten sie ihrem Kopf eine neue Gestalt geben und sich geschützt präsentieren.

Aus afrikanischen Stoffen wurden Umhänge in bunten Farben hergestellt. Durch Masken und Kleidung schlüpften die Kinder und Jugendlichen in eine neue Identität, die sie mit Stolz und Kreativität darstellten. Es entstanden Fotos von ihnen vor verschiedenen Bäumen des Heimgeländes ein Symbol dafür, dass auch die Natur den Schutz des Menschen braucht.

Durch die Masken geschützt ist es möglich, eine Konfrontation mit dem Leben einzugehen, ohne neue Verletzungen zu riskieren. Es wächst die Erfahrung, dass Verletzungen überwunden werden können und man für sich und für andere "den Kopf hinhalten" kann.

Die Masken sind in der Aula der CJG Jakob-van-Gils-Schule ausgestellt. Die fotografische Dokumentation wurde in einem Plakat veröffentlicht, das über unsere Einrichtung bezogen werden kann.

 

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