Nach den Kriegsjahren

Da das Konvikt in Neunkirchen, das den Schwestern des Ordens der Vinzentinerinnen und nahezu 200 Kindern als Unterkunft dient, wieder in seine ursprüngliche Funktion eingesetzt werden soll, muss das Kinderheim erneut umziehen.

1952 kauft die Stiftung van Gils das Anwesen Burg Zieverich in Bergheim, ein Gelände von 22 Morgen Land mit einem repräsentativen Gebäude. Noch während die Burg für die Nutzung als Kinderheim umgebaut wird, bricht im Januar 1954 ein Feuer aus und vernichtet weite Teile des Gebäudes.

Der verheerende Brandschaden erfordert eine völlig neue Planung. Bereits im selben Jahr legen die Verantwortlichen deshalb den Grundstein für ein Haupthaus und drei weitere Gruppenhäuser. Die Arbeiten an den Häusern können zwei Jahre später abgeschlossen werden, so dass die Schwestern und die Kinder am 1. Mai 1956 ihr "Kinderheim Zieverich" beziehen.

Zum Jahresende 1956 ist auch die Schule in der alten Burg fertig gestellt, ebenso die Notkapelle im Erdgeschoss des Baus. Diese Notlkapelle kann mit erheblicher Förderung des Generalvikariates in Köln 1962 durch eine Kirche auf dem Gelände ersetzt werden. Auch die Schule braucht bald eine Erweiterung, die 1965 erfolgt.


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